Armut durch Krebs

In seinem Beitrag „Armut durch Krebs“ vom 23.06.2015 weist das ARD-Magazin „Report Mainz“ auf ein bisher kaum öffentlich wahrgenommenes Problem hin: Wen die Hiobsbotschaft Krebs trifft, der sieht sich rasch auch mit ernsten finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Bereits die Höhe des Krankentagegelds bedeutet oft einen spürbaren Einschnitt; stellt die Krankenkasse dieses dann auch noch ein, wird es neben dem Kampf ums Überleben zusätzlich wirtschaftlich eng. Hierzu zitiert „Report Mainz“ eine Studie der German Hodkin Study Group, nach der bis zu 35 Prozent der Erkrankten über finanzielle Probleme berichten (mehr in der vollständigen Pressemitteilung).

Zum vollständigen Video „Armut durch Krebs“ in der ARD-Mediathek »

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Nullzins muss nicht sein (und warum Rendite so wichtig ist)

Die Zinsen liegen am Boden oder haben ihn stellenweise bereits in Richtung Straf- oder Negativzins durchbrochen, zeitlich versetzt folgen diesem Sinkflug die Erträge der deutschen Lebensversicherer. Wie also das Ersparte anlegen – und viel wichtiger: Wie in solchen Zeiten überhaupt noch Vermögen aufbauen?

Eine kleine Auswahl aktueller Anlegemöglichkeiten habe ich jüngst als Übersicht zusammengestellt: Nullzins muss nicht sein (PDF). Zu jedem einzelnen der Konzepte erhalten Sie bei Interesse natürlich noch detaillierte Informationen.

 

Warum es ohne Rendite nicht geht

Aber wieso überhaupt den „sicheren Hafen“ eines Sparbuchs oder Tagesgeldkontos verlassen? Sagt man nicht gemeinhin: Lieber keine Verzinsung, als Risiken eingehen?

Nun: Auch der Niedrig- oder Nullzins ist ein Risiko. Nur realisiert es sich nicht in einem beispielweise vorübergehenden Kursrückgang an der Börse. Stattdessen zehrt er schleichend, aber stetig das Vermögen auf – genauer: seine Kaufkraft; und zwar immer dann, wenn die erzielte Verzinsung bzw. Rendite abzüglich Steuern und Inflation weniger als Null ergibt. Schon nur 1 % effektiven Kaufkraftverlusts pro Jahr bedeutet beispielsweise, dass 10.000 € nach 30 Jahren nur noch einen realen Wert von 7.397 € haben.

Noch problematischer als beim Erhalt von Vermögen wirkt eine solche Zinsumgebung sich jedoch für jene aus, die erst noch Kapital aufbauen wollen – oder zur Altersvorsorge müssen.

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Das Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) oder warum Berufsunfähigkeitsversicherungen ab 2015 teurer werden könnten

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld macht auch den deutschen Lebensversicherern zu schaffen. Ob die Lage wirklich so dramatisch ist, wie der Dachverband GDV der Berliner Politik vermittelte oder nicht, sei dahingestellt – man drang jedenfalls damit durch und trieb den Gesetzgeber zur Aktion. Mit dem neuen LVRG werden verschiedene Stellschrauben bewegt, um – so das erklärte Ziel – die deutschen Lebensversicherer wirtschaftlich zu stabiliseren. Im folgenden eine Übersicht der Änderungen.

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Los geht’s!

Micha Helmut SchrammkeHier entsteht der neue Blog-Bereich der investmentpartner® Finanzberatung | Versicherungsmakler aus Berlin. Ein Blog deshalb, weil zwischen klassischen Websites (eher statischer, menüorientierter Aufbau) und Newslettern oder facebook-Posts (kurz und griffig) bisher ein Medium fehlte, um Themen einerseits aktueller, andererseits aber auch im nötigen Umfang aufzubereiten. Genau dies wird hier geschehen und so die investmentpartner-Webseiten, die Xing- und facebook-Seiten sowie den in Küze startenden Newsletter ergänzen bzw. mit diesen gemeinsam ineinander greifen.

Und natürlich darf mit der Kommentarfunktion gerne fleißig mitdiskutiert oder dürfen Gedanken und Anregungen beigesteuert werden!

Übrigens sind auch Produktanbieter herzlich eingeladen, sich durch Gastbeiträge kurz vorzustellen. Allerdings gilt auch hier die investmentpartner-Philosphie: das größtmögliche Bemühen um neutrale Information (mit Vor- und Nachteilen) und Transparenz. Fakten, besonders nachlesbare bzw. nachprüfbare wiegen also schwerer als Lobeshymnen und Versprechen. (Tatsächlich gibt es aber auch jene Fälle, in denen das Produkt eines Anbieters schon allein mit seinen nüchternen Fakten die kühnsten Lobeshymnen und Versprechen mancher Wettbewerber in den Schatten stellt; in diesen Fällen will ich nichts gesagt haben.)

Über Interesse, Teilnahme und Weitersagen freut sich Ihr / euer
Micha H. Schrammke